Dipl.-Kfm. vc. BiBu
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superlucy
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BeitragVerfasst am: 16.01.2010, 17:54    Titel: Dipl.-Kfm. vc. BiBu

Hallo! Ich (weiblich) stecke mitten in der Fortbildung zum Bibu und bin bislang damit super zufrieden. Eine Arbeitskollege von mir (männlich) ist Dipl.-Kfm., ein paar Jahre jünger und verdient nicht schlecht (ich erstelle die Gehaltsabrechnungen Wink )! Sobald ich mit dem Bibu fertig bin, erfolgt ein Gespräch mit meinem AG um Gehaltserhöhung. Nun meine Frage: Kann ich mich finanziell eigentlich mit dem Dipl.-Kfm. gleich stellen? Trotz intensiver Internetrecherchen ergab sich nichts Definitives Sad . Was hat ihr hierüber für Meinungen? Der Kollege wurde gleich zu Beginn als ltd. Angestellter (obwohl nichts zu leiten war) eingestellt. Dem möchte ich mind. gleich gestellt sein, da ich bereits jetzt schon sehr wohl die Fi-+Lobu "leite". Macht dieses Diplom so viel aus? Ist es evtl. sinnvoll, nach dem Bibu einen Bachelor zu absolvieren? Dann kann ich ja auch gleich den Stb machen Rolling Eyes ! Ich freue mich auf eure Meinungen, vielen Dank!
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Bibu_Anwärter
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BeitragVerfasst am: 17.01.2010, 13:16    Titel:

ich denke das der Dipl. Kfm. und der Gepr. Bilanzbuchhalter fachlich auf Rechnungswesen bezogen gleich sind.

Während eines Studiums lernt man zusätzlich noch eine Menge anderer Dinge. z.B. Betriebswirtschaft, VWL, Projektmanagement etc.... etc...

Ich glaube das in der Buchhaltung sich ein Bilanzbuchhalter absolut nicht verstecken braucht. Leider wird in der Praxis ein Studium oft höherwertig angesehen.

Viele Grüße
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superlucy
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BeitragVerfasst am: 17.01.2010, 14:45    Titel:

Vielen Dank für deine Antwort! Das bedeutet praktisch, dass ich bei der zukünftigen Gehaltsverhandlung "abgeschmettert" bzw. herunter geschraubt werden kann, weil a) mir das Studium fehlt und b) ich weiblich bin (das sieht mein Chef wirklich noch als Argument Confused . Um auf dem Level (nicht fachlich!) des Kollegen - jetzt Leiter Einkauf + IT- zu kommen, wäre also eine anschließende Fortbildung ratsam. Da ich im RW bleiben werde (von dem der Kollege selbst zugibt, recht wenig Ahnung zu haben), stehen zur Auswahl: Controller, Steuerberater und evtl. Bachelor. Da der Bachelor anscheinend (noch) nicht so recht angesehen ist, bleiben nur die 2 o.g. übrig. Falls das Monopol "Steuerberater" in der Zukunft doch noch abgeschafft wird ( Wink ), bleibt nur der Controller übrig. Ist diese Fortbildung ratsam oder bereits mit dem Bibu vergleichbar? LG, superlucy
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young_accountant
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BeitragVerfasst am: 19.01.2010, 23:17    Titel:

Hallo superlucy!

Sehr interessanter Ansatz. Verfolge auch schon seit längerem die Idee, den BiBu zu machen. Demgegenüber steht natürlich der Bachelor. Leider haben meine (Gehalts)recherchen bisweilen auch keine grundständigen Daten hervorgebracht. Lediglich die folgenden Richtwerte sind anzusetzen: Bachelor Bus. Adm. ca. 30k Einstiegsgehalt / p.a. - BiBu lt. Tarif in etwa das Gleiche, wobei hier eine tarifl. Steigerung nach 5 Jahren Betriebszugehörigkeit ein monatliches Entgelt von ca. 3600-3700,- € vorsieht. Quelle: > übliche Google-Recherche sowie diverse Gehaltsvergleichsportale.

Wie gesagt, keine bestätigten Daten, lediglich Eigenrecherche.

Zum Thema Bachelor muss ich dir (leider) Recht geben. Anscheinend ist seit Bologna der Bachelor vom AG m. E. als eine Art "Vorstudium" angesehen und nur der Master wird äquivalent entlohnt. Leider deswegen, weil man 3 Jahre lang ja nicht auf der faulen Haut rumsitzt, sondern den Stoff intensiv durcharbeitet.

Aber naja...never ending Story. Wobei "früher" musste man halt 5 Jahre lang durch um den Dipl. Kfm zu haben. Ob dieses Verhältnis zwischen "Zeitersparnis" und vermindertem Lohn (bis zum Bachelor) hinnehmbar ist, muss jeder für sich entscheiden.

Gruß!
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schmusie
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BeitragVerfasst am: 19.02.2010, 13:23    Titel:

hallo superlucy,

also ich selbst habe zuerst bwl studiert (abschluss diplom) und letztes jahr den bibu gemacht. mein chef ist eindeutig der meinung, daß der diplom grad selbstverständlich höher als der bibu ist, da der bibu ja auch "nur" eine weiterbildung ist. diplom wird immer höher bezahlt, auch wenn vielleicht weniger praxis vorhanden ist; das ist einfach so.

den bibu habe ich als ergänzung zu meinem studium gemacht, weil ich ihn für die alltägliche praxis (fibu, ja's, steuererklärungen) gut gebrauchen konnte. das ist nicht böse gemeint, aber ich würde mich auch bedanken, wenn meine kollegin, die "nur" die ausbildung zur steuerfachangestellten hat bzw. meine andere kollegin, die den bibu hat mehr gehalt bekämen als ich. wozu habe ich dann studiert ?
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zahlendreher
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BeitragVerfasst am: 19.02.2010, 19:48    Titel:

50.000 €- 60.000,00 € p.a. sind für Bibu schon drin. Ob das wenider ist, als bei deinem Kollegen, weiß ich nicht. Aber ist doch trotzdem ganz ordentlich. Cool
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lotusblume1006
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BeitragVerfasst am: 20.02.2010, 15:02    Titel:

huhu...

habe das thema zwar nicht verfolgt, aber trotzdem ne frage Smile

diese 50.000 € - 60.000 € ist ja sicherlich das brutto-gehalt, richtig? ab wann kann man generell damit rechnen... direkt nach abschluss der bibu-prüfung (egal wie alt man ist) oder wird es am anfang schwer werden gleich ein höheres gehalt zu erwarten als vorher (bürokauffrau) ?

gruß
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BeitragVerfasst am: 20.02.2010, 16:08    Titel:

das Gehalt hängt immer von verschiedenen Faktoren ab. Das Alter spiel natürlich auch eine Rolle (Erfahrung etc..)

In welcher Position bist du.

- normaler Angestellter
- leitender Angestellter ohne Personalverantwortung
- leitender Angestellter mit Peronalverantwortung

Branche

- Pharma (sehr gut)
- Chemie (sehr gut)
- Baubranche (schlecht)

etc...

Firmengröße

- klein
- mittel
- groß
- Konzern
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BeitragVerfasst am: 20.02.2010, 16:19    Titel:

das habe ich mir gedacht...

bis jetzt bin ich nur eine normale angstellte, im dienstleistungsbereich, großes unternehmen/konzern

doch dort werde ich wohl nach der bibu prüfung gewiss nicht besser bezahlt, außer es wird eine stelle frei Smile

wollte das halt so generell wissen, was sozusagen das minimum ist wenn man als normale bürokauffrau, 23 jahre, frisch bibu prüfung bestanden (herbst 2010) so bekommen könnte!?

gruß
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Bibu_Anwärter
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BeitragVerfasst am: 20.02.2010, 17:11    Titel:

einen richtigen Gehaltssprung machst du nur
bei einem Jobwechsel.

Wenn du den Bibu hast und bei der Firma bleibst, wirst du nie soviel
wie nach einem Jobwechsel verdienen...

Auf eine feste Zahl kann ich mich nicht festlegen da es wirklich total unterschiedlich ist.

Die Gehaltsschere für "anfänger" Bibu´s geht von schlecht 2.500 bis
gut 3.500 Euro im Monat. (eine Schätzung)
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lotusblume1006
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BeitragVerfasst am: 20.02.2010, 17:12    Titel:

ok, danke... das ist zumindest mal ne schätzung die mich ein bissl weiter bringt Wink

gruß
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superlucy
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BeitragVerfasst am: 20.02.2010, 19:12    Titel:

Hallo zusammen! Vielen Dank erst einmal für eure Hinweise! Zur allg. Info: Ich bin 40 J. alt, habe 20 Jahre BE als Bürokffr. + Buchhaltung, verdiene z.Zt. 41600 pa und erwarte nach Bestehen der Bibu-Prüfung Wink mind. 50.000 pa. Ich arbeite in einem mittelst. prod. Unternehmen und denke, dass die Gehaltsverhandlungen positiv verlaufen. Wenn nicht, bin ich durchaus bereit, mich noch einmal einem Jobwechsel zu stellen. FALLS ich die Prüfung wirklich bestehe, werde ich anhängend Wirtschaftsenglisch auffrischen und evtl. ein Anschluß- (Aufbau-?)semester BWL an der Fachhochschule dranhängen (wenn ich dann wirklich noch Lust habe Confused ). Also, eigentlich kann man eine Gehaltserhöhung nur davon abhängig machen, ob man diese Weiterbildung auch wirklich im eigenen Job anwenden kann oder nicht. Klar bleibt es nicht aus, das ein oder andere automatisch mit einzubringen, aber wenn man z.B. als 30-jährige sowieso in der Buchhaltung arbeitet und es wird dort keine höhere Fachkraft bzw. leit. Angestellte gesucht, wird auch nichts extra bezahlt.....warum auch? Dann lieber in jungen Jahren neu irgendwo anders durchstarten! Viel Glück an alle!
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zahlendreher
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BeitragVerfasst am: 20.02.2010, 21:07    Titel:

Bibu_Anwärter hat Folgendes geschrieben:
das Gehalt hängt immer von verschiedenen Faktoren ab. Das Alter spiel natürlich auch eine Rolle (Erfahrung etc..)

In welcher Position bist du.

- normaler Angestellter
- leitender Angestellter ohne Personalverantwortung
- leitender Angestellter mit Peronalverantwortung

Branche

- Pharma (sehr gut)
- Chemie (sehr gut)
- Baubranche (schlecht)





und villeicht das Wichtigste-unser Verhandlungsgeschick Cool














etc...

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BeitragVerfasst am: 20.02.2010, 21:26    Titel:

Zitat:
und villeicht das Wichtigste-unser Verhandlungsgeschick Cool


joah, das auf jeden fall...

habt ihr tipps, wie man sich nach bestandener bibu-prüfung bei einem neuen unternehmen am besten anpreist?

denn im bereich bibu habe ich ja noch keine berufserfahrung gesammelt Sad

bin in und nach der ausbildung nur im kreditoren- und debitorenbereich gewesen (ein klitzekleines bissl monatsabschlüsse in datev)

gruß
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lotusblume1006
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BeitragVerfasst am: 23.02.2010, 18:42    Titel:

hat denn niemand tipps ? Crying or Very sad
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