Prüfung F 2003 FiWi - Aufgabe 2

 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Bilanzbuchhalter Forum - Startseite -> IHK Prüfung
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
furchi
Post Rank 1
Post Rank 1


Anmeldedatum: 01.03.2009
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 01.03.2009, 15:38    Titel: Prüfung F 2003 FiWi - Aufgabe 2

Hallo Mitstreiter,

ich bereite mich gerade auf meine Frühjahrsprüfung vor. Dabei gehen wir in unserem Unterricht auch alte Prüfungsfragen durch.
Aber bei einer Aufgabe in FiWi vom Frühjahr 2003 (Aufgabe 2) komm ich nicht so recht weiter. Auch unser Lehrer konnte dabei für mich keine zufriedenstellende Antwort geben.

Es geht dabei um die geliebte "Zinssicherung".

Kurzform:
Unternehmen nimmt Anschlussdarlehen über 4 Mio für 5 Jahre auf, befürchtet dabei steigende Zinsen. Möchte daher bereits heute schon eine Zinssicherung unter Ausnutzung des derzeit günstigen Zinsniveau vornehmen.
Hierfür hat die Bank einen Forward-Swap auf Basis des Sechs-Monats-Euribor zum Festsatz von 6 % p. a. angeboten.
Frage: Ermitteln Sie den das Unternehmen belastenden jährlichen Zinsaufwand nach der Prolongation, wenn in einem Jahr der Sechs-Monats-Euribor 7 % betragen würde und mit einer Marge von 0,5 % gerechnet werden müsste.
Lösung: Annahme das Zinsniveau steigt /// SWAP (Tausch) variabler Zins in festen Zins
fester Zins 6 % + 0,5 % zu 4 Mio. = 260.000 €
Aber für mich ist das keine zufriedenstellende Lösung. Und unser Lehrer meinte aber, dass das so genüge.
Was hat es sich dann aber mit den 7 % auf sich? Irreführung der Prüflinge?
Wer kann mir weiterhelfen? Vielleicht auch mit der Musterlösung von der IHK.

DANKE DANKE DANKE

Bis dann dann..
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
tschm
Post Rank 1
Post Rank 1


Anmeldedatum: 20.02.2009
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 01.03.2009, 19:08    Titel:

Hallo Furchi,

ich antworte mal als Praktiker:

Das Unternehmen ist variabel finanziert, d.h. die Zinslast ändert sich jede Abrechnungsperiode. Um sich gegen steigende Zinsen zu sichern, wird ein Swap (genauer Payer-Swap) abgeschlossen.

Künftig zahlt das Unternehmen somit einen Festsatz an die Bank und erhält im Gegenzug den variablen Zins, das es eigentlich lt. Kreditvertrag zu zahlen hat. Da aber beide variablen Zahlungen gleich hoch sind, heben sich diese auf.

Somit zahlt das Unternehmen im Ergebnis 6 % fix (+ Marge), wie hoch der 6-Monats-Euribor steigt, ist vollkommen egal. Die 7 % sollen wirklich nur verwirren, da aufgrund des Payer-Swaps unerheblich.

Ich hoffe, ich konnte ein wenig Licht ins Dunkel bringen.

Gruß Timo
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
furchi
Post Rank 1
Post Rank 1


Anmeldedatum: 01.03.2009
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 04.03.2009, 15:49    Titel:

Hallo Timo,

vielen vielen Dank.

Bis dann dann
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Bilanzbuchhalter Forum - Startseite -> IHK Prüfung Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.



Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
Deutsche Übersetzung von phpBB.de
SEO phpBB powered by SEO Wiki

Bildungstipps: Fachwirt Fernstudium | Fernstudium | Studieren im Fernstudium | Bachelor & Master | Bildung in Deutschland