Ergebnis 1 bis 9 von 9
  1. #1
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    Stellenausschreibungen

    Nachdem ich jetzt ja mit dem gröbsten durch bin und nur noch Teil C wartet kann ich mich ja schon mal auf dem Stellenmarkt umsehen, habe das auch schon die letzte Zeit immer mal wieder verfolgt.

    Was mir aufgefallen ist, dass viele Positionen, die meiner Meinung nach ein BiBu gut bekleiden kann, oftmals explizit ein Studium verlangen. Habt ihr euch schon mal auf sowas beworben? Wie war der erfolg? In meinen Augen kann ein BiBu mit einem Studium fachlich mithalten, warum sollten sonst oft BWL Studenten noch zusätzlich den Lehrgang machen?!

    Wie ist das mit Berufserfahrung? Muss man schon mal Abschlüsse gemacht haben, um einen guten Posten zu bekommen? In meinen Augen ist in der Buchhaltung eher das altuelle Fachwissen vorrangig als die Praxis. Buchen kann das ja dann jeder, wenn man ihm den Buchungssatz notiert ;P Oder sehe ich das zu blauäugig?

    Ansonsten würde mich interessieren, welche Fortbildungen in der freien Wirtschaft noch gern gesehen werden? Möchte da noch ein bisschen was tun...

    Würde mich über Erfahrungen freuen!

  2. #2
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    Zum Thema Studium: Bei Bewerbungsgesprächen kann man ja gerne etwas spitz bemerken, dass man natürlich ein Studium macht, wenn das gefordert sein sollte - wenn denn der Arbeitgeber dies bezahlt und auch sonst wohlwollend unterstützt (Präsenztage beim Studium kein Urlaub etc.).

    Die Frage wird allerdings zunächst sein, wie man es geschickt überhaupt in das Bewerbungsgespräch schafft...

  3. #3
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    Die Frage mit dem Studium hatte ich hier auch mal gestellt, worauf mir gesagt wurde: Einfach bewerben... Bei vielen Vakanzen steht auch Studium oder kaufm. Ausbildung + Bibu.

    Das mit der Berufspraxis sehe ich ganz anders. Es gibt sehr viel, was in der Praxis anders gemacht wird, was man im Lehrgang so garnicht lernt. Ich habe zum Beispiel durch die Erfahrung der erfahrenen Kollegen viel mehr Wissen gewonnen, als durch den Lehrgang. Die konnten dann auch nur müde lächeln, wenn ich dann gesagt habe, im Kurs war das aber so und so...

  4. #4
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    Genau, einfach drauf bewerben.

    Viele AG meinen mit der Bedingung "Studium" die besten der besten zu bekommen. Am Ende buchste dann gen ganzen Tag nur Debitoren. Hessen Mobil hat mal einen -m.E.- Anlagenbuchhalter gesucht und Studium vorausgesetzt. Totaler Schwachsinn.

    BiBu mit Berufserfahrung wird sich immer auf Bachelor-Stellen bewerben können.

  5. #5
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    @Albray: So meinte ich das auch nicht unbedingt... klar, von erfahrenen Kollegen kann man immer lernen. Aber irgendwann muss man halt auch mal Erfahrungen sammeln bzw damit angefangen
    Außerdem kann ich mir vorstellen, dass das wieder fast jeder etwas anders macht und man sich gegenseitig etwas lernen kann. Es gibt ja nicht DIE goldene Lösung. Und jeder Buchhalter bzw jedes Unternehmen hat da sein eigenes System. Ich denke mir halt, wer einen BiBu geschafft hat der müsste geistig schon flexibel sein und gut lernen können und somit ist Einarbeiten kein Problem.

    Tja und das mit dem Studium stimmt. Es nervt mich massiv. Aber gut heute studiert ja auch alles, was nicht bei 3 aufm Baum ist. So wird dann für wirklich stupide Jobs tatsächlich ein Studium verlangt - oft totaler Quatsch!

  6. #6
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    Zitat Zitat von Albray Beitrag anzeigen
    Das mit der Berufspraxis sehe ich ganz anders. Es gibt sehr viel, was in der Praxis anders gemacht wird, was man im Lehrgang so garnicht lernt. Ich habe zum Beispiel durch die Erfahrung der erfahrenen Kollegen viel mehr Wissen gewonnen, als durch den Lehrgang. Die konnten dann auch nur müde lächeln, wenn ich dann gesagt habe, im Kurs war das aber so und so...
    Naja, das schöne nach so einem Kurs ist ja, dass man im besten Falle danach weiß, warum das so gemacht wird und man beurteilen kann, ob das überhaupt in Ordnung ist. Denn nur, weil es die "erfahrenen" Kollegen seit Anbeginn der Zeit so machen, heißt das ja nicht automatisch, dass es sinnvoll, rechtskonform, praktikabel, nachvollziehbar... ist. Und da ist der dann machbare Vergleich zwischen Theorie (Kurs) und angewandter Praxis vielleicht auch mal dazu da, eingeschliffene Verhaltensweisen der Buchhaltungskollegen zu hinterfragen oder zu ändern bzw. ändern zu lassen.

  7. #7
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    Zitat Zitat von buendisch Beitrag anzeigen
    Naja, das schöne nach so einem Kurs ist ja, dass man im besten Falle danach weiß, warum das so gemacht wird und man beurteilen kann, ob das überhaupt in Ordnung ist. Denn nur, weil es die "erfahrenen" Kollegen seit Anbeginn der Zeit so machen, heißt das ja nicht automatisch, dass es sinnvoll, rechtskonform, praktikabel, nachvollziehbar... ist. Und da ist der dann machbare Vergleich zwischen Theorie (Kurs) und angewandter Praxis vielleicht auch mal dazu da, eingeschliffene Verhaltensweisen der Buchhaltungskollegen zu hinterfragen oder zu ändern bzw. ändern zu lassen.
    Natürlich sollte man seinen eigenen Kopf auch anschalten. Aber ich merke immer wieder, dass vieles garnicht im Kurs gelehrt wird und man nur durch Praxiserfahrung weiter kommt. Grade in einem intl. Konzern der produzierenden Industrie merke ich persönlich eine riesige Lücke zwischen Theorie und Praxis. Und einen Prozess, der seit Jahren von den Wirtschaftsprüfern so abgenickt wird, brauche ich nicht zwingend zu hinterfragen.

    Aber das wird jetzt etwas OT.

  8. #8
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    Wie ist denn überhaupt die momentane Lage auf dem markt? Ich finde kaum was passendes, immer mangelt es mir an Erfahrung im Bereich Abschluss Und Berufserfahrung ges. ist ja auch noch unter 5 Jahren, d. h. die Führungsposten kommen wohl weniger in Frage.., oder einfach drauf bewerben? War vlt doch ein "Fehler" den BiBu sos chnell zu amchen... anderseits was man hat, das hat man

  9. #9
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    Hallo,
    also ich hab ein Studium und mich damals auf eine Stelle beworben ohne Erfahrungen in der Buchhaltung zu haben. Mir wurde die Chance gegeben bzw. ich hab die Stelle bekommen. Bin jetzt fast 5 Jahre hier und nach 3 Jahren erst den BiBu gemacht. Hatte diese Woche Teil C. Bestanden Bei mir war es praktisch andersrum. Erst Praxiserfahrung gesammelt und dann der BiBu. Ich denke mal, dass man auch ohne Erfahrung eine Stelle bekommt, man muss sich nur gut verkaufen können. Du möchtest jetzt dein "Theoriewissen anwenden". Bewerbe dich einfach. In unserer Abteilung sind auch zwei Kollegen, die nicht studiert haben. Besitzen allerdings auch den BiBu. Verstecken musst du dich mit Sicherheit nicht!!!

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