Hallo,

ich sitze vor folgendem Sachverhalt und zwar: A mietet Räumlichkeiten von B und verpflichtet sich zur Zahlung von 3.000 Euro pro Monat. Die Laufzeit erstreckt sich auf 8 Jahre ab dem 1.4.2017. Am 1.10.2017 werden Renovierungen im Gesamtwert von 108.000 Euro unternommen, die A und B jeweils 50:50 übernehmen. A übernimmt die Kosten von B, wobei vereinbart wird, dass der Anteil von B in gleichmäßigen Raten auf die restliche Mietlaufzeit und die dazugehörigen Mietraten angerechnet werden soll.

Die Frage ist: inwiefern wirkt sich das auf die Bilanz nach HGB und IFRS aus?

Meine Vermutung: durch die Übernahme der Kosten für B, hat A zum 1.10. eine sonstige Forderung von 54.000 Euro. Durch die Laufzeit von 90 Monaten würde A jedoch nicht mehr 3.000 euro je Monat, sondern 2.400 Euro zahlen, da er die 54.000 Euro auf die 90 Monate verteilt, was einer "Einsparung" von 600 Euro pro Monat entspricht.

Somit wären zum 31.12. nach HGB und IFRS nur noch 52.200 Euro an Forderungen zu bilanzieren.

Ist das korrekt? Bin mir unsicher, da der Mietaufwand von 3.000 Euro ja nach wie vor entsteht und nicht pro Monat reduziert wird, sondern lediglich der das Bankkonto belastende Geldbetrag. Und das kann ja nicht sein.

VG IPMAN